Venus am 03.03.2009

Eben war es klar (19 Uhr MEZ), daher schnell noch ein Foto von Venus mit 10/1000 und Canon (800 ASA, 1/200s), nicht nachgeführt. Sehr schön zu sehen: die Sichel wird immer schmaler.

03. März Venus

Übrigens fotografiere ich auf RAW, da dies bei der geringen Größe von Venus auf dem Chip ein schärferes Bild gibt. Dieses Bild ist keine Vergrößerung sondern ein Ausschnitt aus dem 350D Bild. Ein Vergleich lohnt:

Venus am 14. Februar, Venus am 25. Januar, Venus am 03. Januar

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Lulin, 02. März 2009

Lulin zieht von Regulus in Richtung M44, an dem er am 06. März südlich vorbeiziehen wird. Gestern klarte es auf, so dass ich Lulin beobachten konnte. Im 10×25 war er gut zu sehen, freisichtig jedoch nicht. Allerdings war es relativ trübe und der Mond schien schon helle.

Mit der Canon auf einem Fotostativ (800 ASA, 30 Sekunden und 135mm) gelang mir um 21:45 MEZ folgender Schnappschuss:
Lulin, 02. März 2009

Man sieht schön, dass der Komet zur Mitte heller wird, diese jedoch relativ ausgedehnt ist.

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Kurz beobachtet: Lulin

Komet Lulin stand in der Nacht vom 28.02. auf den 01.03. nahe Regulus im Löwen. Bisher hatte ich ihn noch nicht gesehen, zumal die letzte Neumondphase kein ordentliches Wetter mit sich brachte. Kurz vor Mitternacht ergab sich dann doch noch die Gelegenheit, den Kometen ohne störendes Mondlicht zu beobachten. Leider zogen immer noch hohe Wolkenfelder über den Himmel und verhinderten eine freisichtige Beobachtung des Kometen. Also begann ich mit dem 10×25 Leica und hiermit war Lulin überhaupt kein Problem. Als nächstes nutze ich ein Bushnell 11cm Spiegelteleskop mit schwacher Vergrößerung. Dieses zeigte den Kometen sehr deutlich, etwa ein Viertelgrad im Durchmesser. Der Zentralbereich war deutlich heller, mir fiel aber kein ausgeprägter False Nucleus auf. Der Randbereich war diffus, die Form etwa rund. Und schon war der Himmel wieder dicht und nix mehr zu sehen … hoffentlich kann ich nochmals mit der Kamera draufhalten!

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Auf Galileis Spuren …

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, mal ein Galileoscope zu benutzen. Etwa 15fache Vergrößerung und eine 37mm Eintrittslinse hat das Teil … gut, bisher habe ich noch keine gescheite Montierung. ABER: die Sichelgestalt von Venus konnte ich nicht sicher erkennen. M42 war nur dann als flächiges Objekt zu sehen, wenn er kurz durchs Feld huschte. Aber noch beeindruckender waren die Plejaden. Dieses Objekt ist viel zu groß für das winzige Gesichtsfeld des Teleskops. Ich muss sagen: Hut ab Herr Galilei!

Demnächst mehr, auch zum Galileiscope …

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Sternbedeckungen durch Kleinplaneten, Teil 2

Dies ist die Vorsetzung des Artikels vom 24. Januar.

Reaktionszeit

Im letzten Teil hatten wir gesehen, dass die Reaktionszeit wichtig ist. Sie ist jedoch ein schwieriges Geschäft. Es gibt einen einfachen Test, den man abends durchführen kann: auf einer Stoppuhr wird die Sekundenanzeige abgeklebt. Nun versucht der Proband, genau bei einer Minute zu stoppen. Der Vorteil dieser Methode: lässt sich gut mitten im Feld ausführen, der visuelle Sinn wird benutzt und durch die Minute wird simuliert, dass das Ereignis nicht so genau vorhersagbar kam. Der Beobachter wird ja mitunter “auf dem falschen Fuß” erwischt, was dann zu einer längeren Zeit führt. Der Haken jedoch: es wird Motorik im Körper benutzt und die Koordination von Sehen/Stimme und Sehen/Fingerbewegung müssen sich längst nicht entsprechen. Eine vielleicht noch gravierende Fehlerquelle ist, dass das Beobachtungerlebnis völlig anders ist. Eine gut sichtbare Uhr ist nicht ganz mit einem eventuell nur schwachen Stern vergleichbar.

Was ich damit sagen will ist: die Reaktionszeit lässt sich eingrenzen, nicht aber exakt bestimmen. Weiterlesen

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Venus am 14.02.09

Am 14.02. hatten wir erstaunlich schönes Wetter. Morgens war die Fernsicht fantastisch, leider hielt das nicht bis zum Abend. Klar wurde es trotzdem und so konnte ich mal wieder die Venus mit dem 10cm Spiegeltele mit 1000mm Brennweite ablichten. Dies ist bereits das dritte Foto in diesem Jahr, die anderen beiden entstanden am 03. Januar und 25. Januar.

Venus am 14.02.

Es fällt auf, dass Venus nicht mehr zur Hälfte beleuchtet ist. Hoffentlich kann die Serie in den kommenden Wochen weiterführen.

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Neuer Gitarrenbausatz

So, wieder etwas NAP, also “Nicht-astronomisches Programm” (diesen netten Begriff habe ich im IAYC kennengelernt). Nachdem der letzte Bausatz erstaunlich gut fürs Geld klang und viel Spaß brachte, habe ich hier den nächsten:

Gitarrenbausatz

Es handelt sich um eine Archtop-E-Gitarre (Anm 01.09.09: Günter hat wohl recht; Archtops sind nach dieser Quelle Gitarren mit Resonanzraum) mit zwei Humbuckern. Ich erwarte einen deutlich anderen Klang als bei meinen anderen E-Gitarren. Auch die Bespielbarkeit sollte anders sein, immerhin beträgt die Mensur hier 25″ (wie bei Dobros) während die Strat-Nachbauten eine längere Mensur besitzen.

Ja, die CDs hinter der Gitarre sind wirklich etwa 500 Stück. Aber keine Sorge, meine Frau hat fast genauso viele und wir haben kaum was doppelt. Die schwarze Kiste am rechten Bildrand ist übrigens ein Luftbefeuchter. Dieses Gerät ist ein MUSS in unserer Wohnung, denn nur mit diesem Gerät ist es möglich, die Raumluftfeuchte auch bei -20°C Außentemperatur auf einem Wert von 40% zu halten. Dies ist sowohl für unsere Gesundheit als auch für die Akustikgitarren sehr wichtig.

Natürlich gibt es hier die Neuigkeiten über den Bau 🙂

PS: Hinter den Gitarren verbirgt sich schöne Physik. Hach, da könnte man mal einen Vortrag drüber halten.

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Lexikon: Zenit

Zenit, der; jener Punkt am Himmel, bei dem der Beobachter durch ein Minimum an Atmosphäre schaut. Konsequenterweise lassen sich hier Fernrohr zumeist am schlechtesten bedienen.

Dies sieht man übrigens sehr schön in Florian Freistetters Beitrag über sein neues Teleskop. Man achte auf die Person ganz rechts, die durch den Refraktor schaut.

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“The Great Orion Nebula”

The “Great Orion Nebula”, also called Messier 42, is one of the finest night-sky objects. About 23 years ago I observed it for the first time – and even today this object amazes me. One can enjoy this object by naked eye, with binoculars or with a large telescope. It is a spectacular sight independent from the instrument which one choses for observing.

Last friday I had a few moments with this object just before the Sky was covered by a thick layer of fog. Here is a photo:

M42

I used a Canon 350D DSLR attached to a 500mm f/5.6 lens mounted on a Vixen GP-D2. The GP-D2 was controlled by a Littlefoot control box. The camera was set to 800 ASA sensitivity and RAW-format. The overall exposure time was 15 minutes, several frames were stacked with DeepSkyStacker. Of course, there is a lot of room for improvements. Nevertheless, this shot shows the features one would see in a visual observation with a small telescope.

What is this object? It is a giant cloud of gas in the space which is excited by the light on of the stars in it. The molecules of the gas emitt the light that we can observe. As far as we learned from studies and observations, the cloud contains young stars. It is a “starbirth” region.

See you later, Frank

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Venus am 25.01.09

Am Abend des 25.01. gab es dann noch die Gelegenheit, Venus mit dem 10/1000er Maksutov zu fotografieren (Canon 350D, Einzelbild).

Venus 25.01.09

Ein Vergleich mit der Beobachtung vom 03. Januar 09 lohnt sich. Offensichtlich sinkt der Grad der Beleuchtung, d.h. Venus wird wieder zur schmaleren Sichel.

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