5 Jahre Asterythms, Teil 2: Musik

Anlässlich „5 Jahre Asterythms“ hatte ich angekündigt, auf einige Artikel aus den verschiedenen Themenschwerpunkten dieses Blogs hinzuweisen. Heute ist nun genau der Tag, an dem in 2008 der erste Artikel erschienen ist. Daher nutze ich die Gelegenheit, auf Musik einzugehen.

Musik ist für ein Astronomie-Blog auf den ersten Blick nicht naheliegend. Aber das ist nur der erste Blick! Befasst man sich näher mit der Astronomie-Szene, lernt man viele Astrofreunde kennen, die entweder während des Astronomierens Musik hören oder sogar musizieren. Um diesem Aspekt des Hobbys Raum zu geben, ist der Blogname entstanden, wie ich damals schon erklärte. Und so finden sich immer wieder Beiträge über Musik auf diesen Seiten.

Musik ist sehr vielfältig. Unter den Freizeitastronomen kenne ich Opernfreunde genauso wie solche, die ein ordentliches Pfund Hardrock mögen. Ich liebe diese Vielfalt! Die Astronomie selbst ist ja ebenfalls vielseitig und so kann sich jeder selbst die Frage stellen und beantworten, was für ihn als Musik am besten passt:

  • zum erhabenen Moment einer Sonnenfinsternis,
  • zu den spannenden Sekunden bis zur möglichen Sternbedeckung durch einen Kleinplaneten
  • zur Erhabenheit der Sommermilchstraße in einer Hochgebirgsnacht
  • zu einem Fizzelchen von Galaxie am Rande der Wahrnehmung
  • usw.

Es gibt eine Reihe Musiker, insbesondere Gitarristen, die mich in meinem eigenen Gitarrenspiel inspirieren, von denen ich lerne und denen ich gerne zuhöre – sowohl unter dem Sternenhimmel als auch im Konzert.
Am längsten hält meine Begeisterung für Mark Knopfler an, ohne Frage. Ob mit den Dire Straits, ob als Filmmusikkomponist oder solo finde ich in seinem Schaffen immer wieder Stücke, die genau zu mir passen.
Ein großer Slide-Gitarrist, den ich im Grunde auch schon seit mehr als 20 Jahren auf der einen oder anderen CD erlebt habe, ist Max Lässer aus der Schweiz. In den letzten Jahren ist er in erster mit dem Überlandorchester aktiv und spielt famose, meist instrumentale Musik.
Für mich eine der angenehmsten Überraschungen ist Joe Bonamassa, ein recht junger Gitarrist. Er ist extrem gut, was sich schon daran zeigt, dass Größen wie B.B. King oder Eric Clapton bei ihm als Gast auftreten. Er beherrscht viele Stile und macht daraus etwas Eigenes. Ich bin auf seine Zukunft gespannt! Die Konzerte in Frankfurt und Hamburg waren jedenfalls enorm beeindruckend.

Stellt sich sicherlich die Frage, was denn nun mit mir ist?
Nun, ich spiele und komponiere gerne auf der Nylonsaiten-Gitarre. Das klingt dann beispielsweise  wie „In Perseus Armen“, was ich seinerzeit komponiert habe als Komet Holmes ein gigantisches Schauspiel im Perseus bot.
Meine Musik kann jedoch auch anders klingen. „Leinen los“ schrieb ich in der Zeit vor dem Umzug aus Mittelhessen in den östlichen Großraum Hamburg. Zu hören ist  meine Resonatorgitarre, die auch im Titelbild dieses Beitrags zu sehen ist. Sie ist als himmelsstürmende Gitarre auf dem Cover von „Brothers in arms“ in die Musikgeschichte eingegangen – könnte es noch besser passen?

Über E-Mails und Kommentare zum Thema Astronomie und Musik freue ich mich. Vielleicht ergibt sich auch am Rand einer astronomischen Veranstaltung die Gelegenheit zum gemeinsamen Musizieren. Von Weltmusik über Blues bis Jethro Tull habe ich schon an einigen Sessions teilgenommen und jedes Mal sehr viel Freude gehabt!

Auf die nächsten Jahre Astronomie und Musik, kurz: Asterythms 🙂

Anm.: in den letzten Monaten habe ich noch Bob Brozman als Inspirationsquelle kennengelernt – und über ihn wird noch ein eigener Artikel folgen.

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