Meine Lieblingsartikel 2013-2018

Ich kann es kaum glauben: Asterythms betreibe ich nun seit 2008, also seit 10 Jahren. Und es fühlt sich dabei so an als habe ich gerade eben erst meine Beiträge zum 5-Jähigen Bestehen geschrieben. So schnell soll die Zeit vergangen sein? Es wird wohl so sein und so möchte ich an dieser Stelle meine persönlichen Favoriten der Artikel aus der Zeit 2013 bis 2018 vorstellen.

Leiter 15

Dieser Beitrag ist mein größter Favorit. Das hängt mit der Geschichte seines Zustandekommen zusammen. Ich hatte diese Sternformation, die ein Kandidat für meinen Katalog war. Sie war mir auf einem Astrofoto aufgefallen und wartete noch auf eine visuelle Beobachtung. Mit der Zeit war sie weit in den Hintergrund gerutscht, fast in die Vergessenheit. Doch dann kontaktierte mich Rene Merting mit Fragen zu meinem Leiter-Katalog. Kurz bevor sich das Beobachtungsfenster in dem Jahr für Leiter 15 schloss, wollte ich die Beobachtung noch schaffen – und kurz vor knapp gelang es Rene Merting, einem der Macher des BafK, Christian Weis und mir, das Objekt visuell zu beobachten. Nahezu zeitgleich, jedoch waren wir über die Bundesrepublik zwischen Allgäu und nahezu Ostseeküste verteilt. Es machte richtig viel Spaß, das Objekt auf diese Weise zu beobachten. Dass es dann auch noch ein würdig war, in den Katalog aufgenommen zu werden, kam als Sahnehäubchen obenauf.

Planetarische Nebel

Mit 200 erfolgreich beobachteten planetarischen Nebeln (und circa weiteren 70 misslungenen Versuchen) hatte ich den Eindruck, an die Grenze des derzeit für mich machbaren gekommen zu sein.

So kann man sich täuschen.

Christian, der selbst weit über 200 PNs beobachtet hat, erstellt derzeit eine umfangreiche Datensammlung zu allen PNs. Ich war überrascht, dass ich nun doch noch knapp 10 weitere PN meiner Liste hinzufügen konnte.

Sonnenfinsternis

Zahlreiche partielle Sonnenfinsternisse habe ich gesehen, eine Totale im Regen und eine Totale bei bestem Wetter. Oft war dies mit Öffentlichkeitsarbeit oder, im Falle der Totalen, mit Reise und während der Beobachtung mit Zeitdruck verbunden (die totale Phase ist kurz und darin wird ein Programm abgearbeitet). In 2015 hatte ich die Gelegenheit, eine starke Partielle zu sehen und diese in aller Ruhe und ohne Stress zu beobachten, auch die Temperatur zu messen und die Himmelshelligkeit zu verfolgen (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4).

Mondfinsternis

Auch Mondfinsternisse aller Arten habe ich schon beobachtet. Das besondere am 28.09.2015 war, dass ich den verfinsterten Mond untergehen und auf der anderen Seite des Firmaments die Morgendämmerung aufziehen sah. Das hatte ich in dieser Form bisher noch nicht geschafft und veranschaulichte mir die Himmelsmechanik in besonderem Maße.

Regenbogen

Das ist eigentlich kein astronomisches Thema. Andererseits spielt ein gewisses Maß an Physik und insbesondere Optik eine wichtige Rolle bei diesem Phänomen. Obwohl ich mich schon seit Jahrzehnten am Anblick von Regenbogen erfreut hatte, hatte ich bis zu dieser Beobachtung noch nicht von Alexanders dunklem Band gehört. Man lernt nicht aus!

Kometen

Am Rande von fotografischer Deep-Sky-Beobachtung gingen mir Objekte ins Netz, die Besonderheiten aufwiesen: die Kometen Wild und Tempel, die beide Besuch von je einer Raumsonde erhalten hatten.

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