Jingle Bells, Jingle Bells …

Die Schlittenfahrt wird in diesem Winter noch kommen, vielleicht auch zu Weihnachten, wer weiß. Im Augenblick müssen wir uns noch mit Wasserski-Langlauf begnügen, die Natur ist zumindest hier östlich von Hamburg triefend nass. Da wollen wir uns doch lieber mit schönen Dingen beschäftigen. Beispielsweise mit praktischen Dingen, mit denen uns Erfinder die Gestaltung der bevorstehenden Feiertage erleichtern wollen. Weitere Anregungen gibt es in Artikeln aus 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016.

Ganz wichtig finde ich persönlich ja die erste Erfindung. Sie ist in der DE202017100808U1 beschrieben und betrifft einen Adventskalender. Als Problem wurde erkannt, dass im „Eifer der Vorweihnachtszeit“ durchaus mal eine Tür zuviel geöffnet und eine Aufbewahrungskammer, bspw. für Schokolade, zu früh geleert wird. Das bedeutet, es gibt nicht mehr genug gefüllte Aufbewahrungskammern bis Heilig Abend. Daher wird vorgeschlagen, im Kalender mehr Aufbewahrungskammern als Türchen vorzusehen, so dass auch ungeduldige Kalenderbesitzer ausreichend versorgt sind.

 

Schon vor den Tagen mögen viele Menschen ein hübsch dekoriertes Wohnzimmer. Da darf eine Weihnachtspyramide nicht fehlen. Oft besitzen die Pyramiden Dekorationselemente, die eine winterliche oder weihnachtliche Szene zeigen. Diese Szene ist vom Hersteller gegeben und kann sich nicht so leicht ändern, vielleicht mit Hilfe der Laubsäge und etwas Klebstoff. Jedenfalls erkannten Erfinder in der Dauerhaftigkeit des Motivs ein Problem und schufen in der DE202017004389U1 dafür eine Lösung: das Motiv wird einfach auf teiltransparente Platten projiziert.

In eine ähnliche Richtung gehen die Gedanken der Erfinderin der DE102016106227A1. Sie verzichteten gleich auf das ganze Geraffel und die Projektionsflächen und ersetzen letztere durch Wasser. Mit Pumpen erzeugen sie Wasserstrahlen unterschiedlicher Wurfweite und schaffen so den optischen Eindruck eines virtuellen, räumlich wahrnehmbaren dreidimensionalen Objekts.

 

 

 

 

In einen weihnachtlich dekorierten Raum gehört am Ende natürlich der Weihnachtsbaum. Leider ergibt sich oft das Problem, dass der Baum – einmal im heimischen Wohnzimmer angekommen – nicht mehr so schön gleichmäßig aussieht wie seinerzeit beim Verkäufer. Oder im Wald, falls man selbst schlägt. Sollten die Zweige ungleich und zu stark nach oben abstehen, empfehle ich die Lektüre der DE202017001110U1. Hier wird eine geschlitzte Scheibe (3) vorgeschlagen, die um den Stamm der Baumes gelegt wird und alle Äste eines Kranzes gleichmäßig nach unten drücken. Das Ganze wird dann mit einer Klammer fixiert.

Verweilen wir noch bei der Dekoration. Gerne sind Blumengestecke gesehen, die ein belebendes Element einführen. Allerdings vergehen solche Blumen nach mehr oder weniger kurzer Zeit und sehen dann nicht mehr so schön aus. Entsorgen muss man sie zudem auch noch. Und hier greift die DE202017102187U1 ein! Hier wird ein Gesteck aus Elementen mit blumenartigem Aussehen vorgeschlagen, wobei die Elemente allesamt essbar sind. Das kann dann Schokolade sein oder auch Obst (was die Haltbarkeit m.E. aber erheblich reduziert).

 

 

Angesichts des Wetters der letzten Wochen – heute Vormittag läutete ein kräftiges Gewitter den Schneefall ein – ist die DE000069333045T2 eine spannende Erfindung, die hervorragend als Geschenk an alle Astronomen geeignet ist. Es handelt sich um eine Vorrichtung zur Verwendung von Solarenergie (umweltfreundlich, oder nicht?), um „eine atmosphärische Bildung“ (beispielsweise einen Hagelschauer) zu beeinflussen. Damit könnten wir das Wetter also positiv beeinflussen, was derzeit ein verbreiteter Wunsch sein dürfte (wie gesagt: Wasserski-Langlauf). Und die notwendigen sammelnden/strahlenden Einheiten, die auf einer geostatischen Bahn angeordnet sind (sprich: Satelliten auf einer Erdumlaufbahn), werden sich ja auch noch irgendwo auftreiben lassen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine frohe Vorweihnachtszeit 🙂

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