Drauß‘ vom Walde komm ich her,…

… ich muss euch sagen, es aprilt heut‘ sehr.
Was heute an Regen und Schnee bei kräftigem Wind um uns herum auf uns niedergeblasen wurde, passt auch durchaus in den frühen April. Dazu blitzte und donnerte es kräftig. Solch ein Wetter lädt natürlich dazu ein, es sich im Hause gemütlich zu machen und beispielsweise in die weihnachtliche Patentlandschaft zu gucken (wie bereits in 2011, 2012 und 2013).

Eine der Anregungen kommt wenige Stunden vor Beginn des vierten Advents eigentlich viel zu spät. Das Gebrauchsmuster DE 20 2014 000 170 U1 stellt einen Adventskalender vor, der im Bild rechts dargestellt ist. Wichtig ist die Kühlzelle (1) dieses Kalenders, die 24 bzw. 25 Einzelkühlfächer (3) besitzt. Diese Fächer sind zu Aufnahme von Getränkegebinde in jeder beliebigen Form und Größe geeignet. Praktisch ist ja, dass zum Befüllen dieses Kalenders im Getränkefachhandel Kästen mit 24 0,33er-Flaschen angeboten werden. Welches Getränk dem Erfinder da wohl durch den Kopf gegangen ist?

Interessant finde ich die „Weihnachtspyramide“ der DE 20 2014 004 718 U1. Eigentlich erinnern mich die Blätter 6 ja mehr an einen Laubbaum, aber warum eigentlich nicht? In der Beschreibung finden sich dann als Materialien für diese Rotorblätter nicht nur Holz sondern auch Metall. Mit Metall können diese Blätter ja spiegelnd ausgeführt sein. Dadurch entstehen beim Drehen sicherlich interessante Lichteffekte, die im Raum herumwandern. Je nach Geschwindigkeit kann es besinnlich sein … oder eine Art Weihnachtsdisko ergeben.

Gehen wir nun in der Zeit weiter und begeben uns in die letzten Stunden vor Heiligabend. Wichtig in vielen weihnachtlichen Wohnzimmern ist und bleibt der Weihnachtsbaum.

Der ein oder andere wird vielleicht modern und mobil ausgerüstet sein. Damit meine ich nun keine Weihnachtsbaum-App auf einem Handy, sondern den Baum der DE 20 2014 103 122 U1. Ein praktischer Weihnachtsbaum, der zusammengefaltet und in einer Kiste verstaut werden kann. Das ist doch mal wirklich gelungen, oder? Vor allem hat das Gerät ein Steuerungssystem, welches den Baum nicht nur ein- und ausfahren lässt, sondern auch ermöglicht, den Baum im Freien aufzustellen und dort auf Regen, Wind und Schnee reagieren zu lassen. Nun, heute wäre dieser Baum bei uns wirklich lebendig gewesen …

Ein echter Weihnachtsbaum aus der Plantage ist noch immer sehr beliebt. Der ein oder andere „erntet“ den Baum auf seinen Grundstück. Oft sind dies nicht so gerade wie im Bilderbuch gewachsene  Bäume. So oder so ist nicht selten das Problem, den Baum sicher hinzustellen. Manchmal bleibt die Angelegenheit einfach doch recht wackelig. Aber das muss nicht sein! Uns hilft die DE 20 2014 002 244 U1 an dieser Stelle weiter. Im Bild ist eine Teleskopstange zu sehen, die zwischen Boden und Zimmerdecke geklemmt werden kann. Sie wird neben den Stamm des Baumes gestellt und mit diesem verbunden. Nun kann nichts mehr passieren: die geklemmte Teleskopstange hält den Baumstamm sicher in der Senkrechten. Gut, ich denke, die Stange kann durch geschicktes Schmücken des Baumes, zur Not viel Lametta (früher war ja mehr Lametta …) und einer großen Weihnachtsbaumspitze verdeckt werden.

Die Beleuchtung des Weihnachtsbaumes ist dank der DE 20 2013 001 215 U1 besonders praktisch gestaltet. Wachskerzen mit Docht sind immer wunderschön. Oft dauert es eine Weile bis alle Kerzen brennen. Bei manch einem Zeitgenossen dauert es vielleicht solange, dass die ersten Kerzen schon ausgebrannt sind, bis die letzten brennen. Elektrische Kerzen sind daher sehr praktisch, denn kaum steckt der Stecker in der Steckdose, brennen alle (noch funktionierenden) Lichter zugleich. Aber diese vielen Kabel! Das sieht doch nix aus, sagt manch einer. Ich empfehle die Kerzen der nebenstehenden Abbildung. Sie besitzen Batterien und sind funkgesteuert. Völlig ohne Kabel können nun alle Kerzen zur gleichen Zeit geschaltet werden. Praktisch oder?

Ich glaube, dank der Erfinder werden unsere Weihnachtsfeste von der technischen Seite immer besser.

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