Orrery, letzter Teil

Einige Leser werden den letzten Teil des Orreries vermisst haben. Ist es mir gelungen das Modell zu Ende zu bauen? Es gab ja schon erste Erfolge zu vermelden, siehe „Auspacken und Loslegen“ und „In Medias Res“ . Nun will ich das Hängenlassen am Kliff („Cliffhanger“) mal beenden und die Sache auflösen.
Orrery - fäddisch!
In der Tat gelang es mir noch im Urlaub zum Jahreswechsel, das Orrery fertig zu stellen. Mithilfe der Anleitung und den bereits beschriebenen Werkzeugen war dies kein allzu großes Problem. Etwas Sorge bereitete mir die Genauigkeit. Zwar bemühte ich mich, die vorgeschriebenen Winkel zwischen den Bauteilen hinzubekommen, doch so ganz einfach ist das nicht. Auch war das Einkleben der Magnete ein ziemliches Gewurschtel, was aber wohl in der Natur der Sache liegt. Die Magnete sind aus Metall, so dass die Kleberei ihre Zeit braucht. Vielleicht gibt es auch bessere Kleber für diese spezielle Aufgabe. Eine andere Hürde sah ich in den zum Teil filigranen Konstruktionen der Planeten- und des Mondhalters.

Aber: wie schon in den vorherigen Artikeln gesagt, ist dieses Modell sehr durchdacht. Meine Sorgen waren daher unbergündet. Es mag zwar auch gekonntere Exemplare geben, doch funktioniert meines für ein Pappmodell überraschend gut. Die Bewegungsabläuf im inneren Sonnensystem lassen sich sehr schön in Funktion darstellen. Außerdem sieht es sehr schick aus 🙂

Fazit: Wer trübe Tage zum astronomischen Basteln nutzen will, dem sei dieses Modell empfohlen. Die Anforderungen an die Bastelfähigkeiten sind nicht sehr hoch, Zeit sollte man jedoch mitbringen. Die angegeben 30 Stunden sind auch für den mäßig geübten Bastler (wie mich) realistisch.

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7 Antworten auf Orrery, letzter Teil

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