Von Sonne, Mond und Tageslänge

Der Fotowettbewerb im ClearSkyBlog erinnert mich an zwei Punkte: erstens erlebe ich seit Wochen jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit grandiose Dämmerungsstimmungen und zweitens habe ich nie eine Kameraausrüstung griffbereit. Abends gibt es zum Glück auch Fotomotive und da liegt eine Kamera immer in der Nähe. So gelang mir am 02. Februar nebenstehende Aufnahme einer Begegnung eines Fliegers mit dem seinerzeit noch zunehmenden Mond.

Das zweite Foto entstand am 12.02. morgens etwa um 8h40 aus dem Küchenfenster. Die rechte Bildhälfte wird von einem dreieckig erscheinenden Hausdach bestimmt. Dieses Dach war bereits auf der Aufnahme vom 25. Januar zu sehen (Lutz, das war also wirklich keine Pyramide, wie Du siehst). Die Kamerapositionen waren an beiden Tagen bis auf wenige Zentimeter Abweichung gleich. Die Sonne steht also im Bild vom 12.02. ersichtlich etliche Grad weiter im Osten als am 25.01. Kein Wunder: Die Sonne stand am 12.02. schon bei einer Deklination von -13d44m33s, während sie im Januar noch bei -18d59m57s stand. Das zeigt sich in dieser Positionsänderung und wir spüren es ja auch: Die Tage werden immer länger. In diesem zweiten Winter hier im Norden kann ich sagen: es ist unglaublich, wie rasant die Tageslänge seit Mitte Januar von Woche zu Woche zunimmt. Aufgrund der Astronomie kann ich der Dunkelheit ja wirklich einiges abgewinnen – aber diese Art Tageslichtzunahme besitzt einen eigenen und durchaus wohltuenden Reiz.

Wunderschöne Bilder von Morgenstimmungen an der Alster in Hamburg gibt es bei Nordwolke zu sehen, beispielsweise vom 27.01.2014, 25.10.2013 und 04.10.2013.

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2 Antworten auf Von Sonne, Mond und Tageslänge

  1. Inge Leiter sagt:

    Hallo Frank,
    ist dir ja wieder eine nicht alltägliche Aufnahme gelungen,
    man muß einfach einenBlick für solche Stimmungen haben.
    Nina hat ebenfalls eine wunderschöne Morgenstimmung erwischt,
    ähnliche Winterstimmung hatten wir auch in Berlin.
    liebe grüße Mutti

  2. Frank sagt:

    N’Abend!
    Heute Morgen hätte ich folgende Stimmung fotografieren können: eine Mondsichel durch Federwolken (Zirren), die in der Morgendämmerung rötlich erscheinen. Davor die dunklen Zweige eines Baumes. Gigantisch! Hoffe, die Worte vermitteln das Bild wenigstens ansatzweise. Der Fotograf hätte allerdings ziemlich mittig auf einer vielbefahrenen Bundesstraße stehen müsse …
    Alles Gute, Frank

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