Der Planetarische Nebel M 2-52 (visuell)

Es gilt noch, den visuellen Deep-Sky-Abend vom 15. Januar weiter aufzuarbeiten. Zur Erinnerung: mit dem 16-Zoll Newton galt mein Interesse insbesondere Planetarischen Nebeln und ich hatte Erfolge verzeichnet. Jener Abend war besonders gut in Bezug auf Luftruhe, Transparenz und Gelächter unter den AAG-Beobachtern – also beste Voraussetzungen für ein gutes Gelingen.

Nebenstehend nun ein computergeneriertes Abbild einer Beobachtungsskizze diese Abends, entstanden beim Blick durch ein 6er Ethos. Die graue kleine Scheibe unterhalb der Bildmitte stellt den Planetarischen Nebel M2-52 dar.

Der PN M2-52 im Sternbild Cepheus bei RA 04 37 23.5 und DEC +25 02 39 hört alternativ auf den Namen PK 103+0.2 und wurde von Minkowski bereits im Jahre 1947 entdeckt. Ein Helligkeit ist im PK-Katalog nicht verzeichnet, jedoch ein Durchmesser von 14 Bogensekunden.

Die Sterne 1 und 2 sind etwa 13mag hell, also reichlich schwach für 8-Zoll Teleskope. Für den 16er sind sie jedoch vergleichsweise hell. Die beiden schwächeren Sterne nahe 1 und 2 sowie der Stern 3 waren sichtbar, liegen jedoch außerhalb der Reichweite des GSC, also unterhalb von 14mag.

Ich notierte nun folgendes:

„Objekt ohne Filter schwer, mit Filter sicher zu sehen und etwas größer als ein Seeingscheibchen eines vergleichbar hellen Sterns; bildet etwa gleichseitiges Dreieck mit 1 und 2.“

Stern 3 kann für Verwirrung sorgen, denn dieser ist lediglich ohne [OIII]-Filter zu sehen. Sobald sich der Filter im Strahlengang befindet, verschwindet der Stern und der  PN ist sicher zu sehen.

Das war Nummer 198. Noch zwei bis zur magischen 200. Ist es mir gelungen?

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