M27 – getroffen!

Wer kennt ihn nicht, den planetarischen Nebel M27? Es ist ein gerne beobachtetes Objekt, auch mit kleiner Teleskopöffnung. Gestern war es klar genug, um an ihm Autoguiding zu üben. Manchmal merke ich doch, dass wir hier in Wetzlar in Frankfurts Einflugschneise leben, denn eine der Aufnahmen sah so aus:

M27 - getroffen von einer Linienmaschine

Offensichtlich hat ein Linienflugzeug im Anflug auf Frankfurt M27 schön aufs Korn genommen. Ich hatte noch gerätselt, ob er denn treffen würde. Nun, das Foto belegt: gut gezielt!

Das ist übrigens das Schöne an Digitaler Astrofotografie: solche „Unfälle“ sind nicht mehr so ärgerlich. Früher konnte solch eine Begegnung von terristrischem und kosmischen Objekt die Nachführarbeit einer guten Stunde zunichte machen.  Heute hält sich der Schaden in Grenzen.

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5 Antworten auf M27 – getroffen!

  1. Jaja, die Hantel.

    Gestern habe ich für meinen Volkshochschulkurs einen Exkurs über Starhopping geschrieben. Und dabei bin ich ausgehend vom Großen Wagen über den kleinen Wagen zu Deneb, dann das Sommerdreieck erklärt, Pfeil aufgesucht, nach Norden über ein paar Sterne bis zum Hantelnebel gegangen. In der Zeit ich das geschrieben habe, hätte ich ihn auch vierzehn mal gleich einstellen können – für jeden Schüler einmal.
    Und nun fällt es mir wie Schuppen aus den Augen: Einfach den Flugzeugen folgen (und die gibt es bei mir ja auch wie Sand am Meer, schließlich ist Zürich um die Ecke…).
    Und im März beim Flugtag können wir den Messiermarathon abhalten 😛

    Liebe Grüße,
    Christian

  2. Frank sagt:

    Hallo Christian,

    wenn Du noch weitere Flugzeuge brauchst, sag‘ Bescheid, ich gebe Dir gerne ein paar ab 🙂
    Viel Spaß und Erfolg für den VHS-Kurs!

    Tschüss

    Frank

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