Der Möwennebel, ein Update

Im vergangenen Jahr konnte ich den Möwennebel belichten. Zum Einsatz kam die Canon 1100 Da (d.h. astro-modifiziert) mit UHC-Filter. Anfang März war der Himmel klar und ich fragte mich, was ich beobachten könne. Ich beschloss, exakt ein Jahr nach der Erstbelichtung des Möwennebels, diesen nochmals zu belichten. Wieder kam die 1100 Da mit UHC-Filter und dem 105mm-Objektiv zum Einsatz. Das Titelbild des Artikels zeigt die 2021er Aufnahme im Vergleich mit der Kombination aus 2021er und 2022er Serie.

Der Himmel am 02. März 2022 war nur einigermaßen klar. Jedenfalls schien mir die visuelle Beobachtung schwieriger Deep-Sky-Objekte sinnlos.

Diese Einschätzung wird durch den Vergleich der Einzelbilder aus der 2021er Serie mit einem Bild der 2022er Serie bestätigt. Der Himmelshintergrund ist 2022 erschreckend stark aufgehellt:

Umso schöner finde ich das Ergebnis der Kombination der 2021er Serie mit denen der 2022er Serie. Die Schärfe der Sterne ist besser und es zeichnen sich die Details im Nebel deutlicher ab. Man vergleiche hierzu beispielsweise den 2021er “Pac-man” mit dem 2022er “Pac-man”, jeweils knapp rechts oberhalb der Bildmitte. (Anmerkung: Mir ist klar, dass Pac-Man für den Nebel NGC 281 in Cassiopeia benutzt wird. Aber es passt hier einfach so gut).

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