Songtext zum Ausklang des „Jahr des Lichts“

Das Jahr 2015 war das Jahr des Lichts. Vor einigen Monaten hatte ich daher geplant, in loser Folge Beiträge zum Thema Licht zu veröffentlichen. Nun stelle ich fest, dass das Jahr des Lichts fast vorbei ist – und ich im Grunde keine Artikel dieser Serie geschrieben habe. In diesem Jahr ist dem Schreiben einfach die beobachtende Astronomie in die Quere gekommen. So darf es ja gerne sein und ruhig auch weitergehen. Trotzdem greife ich das Jahr des Lichts nochmal auf und schließe mit einem Gedicht zum Thema Licht die nicht-entstandene Serie ab.

Universe

Light – from distant worlds
billion miles and years away
moving – through the space
until it reaches one fine day
our little earth, this small planet
and even smaller one man’s eye
there in a millisecond
and a current it will die

Gases – come together
and this cloud becomes a star
burning – up of masses creates the light
we see from (a)far
One fine day this will be over
the star explodes, parts fly away
our lives depend on elements
which were built in this way

I have been waiting – and I’ve been standing
on a hill all night long.
There – I watched the stars
on the sky moving along.
The dance of planets and their moons
the rise and setting of the sun
it’s the same in past and present
since human time begun

(…)
And here we are, we are a part
like a word in a verse
Less than a dusty grain
in the wonderful universe

In diesem Text sind viele Aspekte des Lichts verarbeitet: Licht reist enorme Distanzen durch den Weltraum, wo es irgendwann den kleinen Planeten Erde und das nochmals viel kleinere Auge eines Menschen trifft. Dort vergeht es in einem elektrischen Impuls, den der Mensch wahrnimmt. Entstanden ist dieses Licht in einem Stern in der Kernfusion. Im Vergleich zu einem Menschenleben wirkt das Universum statisch und doch verdanken wir unsere Leben der Vergänglichkeit von Sternen. Die sehr schweren chemischen Elemente entstehen nämlich, wenn ein Stern in einer Supernova vergeht. Das Bild zu diesem Blogeintrag zeigt einen Ausschnitt aus dem Zirrusnebel, einem beeindruckenden Supernova-Überrest. Laut Wikipedia ist dieser Überrest vor 18.000 Jahren entstanden und befindet sich in einer Entfernung von fast 1.500 Lichtjahren. Dieses Bild hatte ich schon vor einiger Zeit mit meinem TV85-Refraktor aufgenommen.

Für die Musiker unter den Lesern noch der Hinweis: dieses Gedicht passt als Text zum Lied „Metroland“ von Mark Knopfler. Er hat dieses Lied als Titellied für den gleichnamigen Film geschrieben.

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