Aber Halo!

Neben dem bereits gezeigten „Grünen Blitz“ ergab sich auf Sylt noch eine weitere „atmosphärische“ Beobachtung unter Beteiligung der Sonne:

Montag, 15. Juni, Halo.
Weststrand zwischen Kampen und Klappholttal

Zirren gehören zu den großen Feinden der Hobbyastronomen, jedenfalls nachts. Dann nämlich sorgen sie für einen hellen Himmel und erschweren die Beobachtung von Gasnebel und Galaxien. Tags jedoch kann der Hobbyastronom den Zirren durchaus etwas abgewinnen, beispielsweise wenn sie ein solches 22°-Halo um die Sonne schaffen:

22 Grad Halo, 15. Juni 2009

Ein solcher Halo entsteht, wenn Licht in den hexagonalen Eiskristallen der hohen Wolke gebrochen wird.

Der Himmel über Sylt bot bisher in jedem Urlaub fantastische Wolkenstimmungen. Einige davon hat Nina eingefangen und in ihrem Blog veröffentlicht. auf ihrer Website veröffentlicht. Wir trafen einige Neu-Insulaner (d.h. seit 5-10 Jahren dort lebende Menschen), von denen einer vom „tiefen Himmel“ schwärmte. Als DeepSky-Beobachter versteht man gewohnheitsgemäß etwas anderes darunter, jedoch meinte er damit, dass sehr viele Wolkenstockwerke gut sichtbar sind. Das fängt direkt über dem Kopf an, wo irgendwas zwischen Wolken und Nebel schwebt, bis hoch zu den oben gezeigten Eiswolken.

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