Der triste Winter 2012/2013

Morgen beginnt der meteorologische Frühling. Daher ziehen die zum Fach gehörenden Profis Bilanz und sagen uns, dass der Winter so trist und grau wie keiner zuvor war, der Februar habe da keine Ausnahme gemacht. Immerhin geht es aufwärts, wofür das nebenstehende Bild vom heutigen Sonnenaufgang ein Beleg ist.

Interessant sind am Winter aus persönlicher Sicht zwei Dinge:

(1) Das Dauergrau kam mir nicht schlimmer als viele andere mittelhessische Winter vor. Von dort kenne ich durchaus, dass sich eine Wolkendecke Ende Oktober ausbreitet und erst wieder im Januar gelüftet wird. Auch am neuen Wohnort hatte die eine oder andere Gelegenheit zum Beobachten, das war ja hier im Blog auch zu lesen.

(2) Es gab aber Wetterlagen, die auch die Einheimischen untypisch fanden: Tageshöchstwerte von -10°C und dabei eine stabile Hochnebeldecke. Diese Hochnebeldecke garantierte noch nicht einmal Windstille. Zum Teil bin ich bei diesen Temperaturen auf dem Weg zur Arbeit sogar durch Bodennebel gefahren, was ich seltsam fand.

Trost mag der ein oder andere in anderen astronomischen Aktivitäten finden, beispielsweise nach der alten Astronomenweisheit:

„Ist der Winter trist und grau, bleibt Dir Zeit für Fernrohrbau.“

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1 Antwort zu Der triste Winter 2012/2013

  1. nordwolke sagt:

    Diese Scheibe auf dem tollen Foto bekommen wir jetzt endlich wieder öfter zu Gesicht! 🙂

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