Pegasus Quadrat

Der ein oder andere wird sich erinnern: etwa um 2000 herum verbrachte ich viele Beobachtungsnächte damit, Galaxien in der Leier zu beobachten. Die Idee war damals, mit 16 Zoll unter „normalen Bedingungen“ zu schauen, was es an unbekannten Schätzen in einem Sternbild gibt, welches nicht für Galaxien bekannt ist. Normale Bedingungen sind für mich hier in Mittelhessen gegeben, denn wir haben einerseits keine alpinen Bedingungen, andererseits oft genug visuelle Grenzgrößen jenseits der 6ten Größe. Das Zodiakallicht ist beispielsweise regelmäßig gut zu sehen. Von Großstädten abgesehen dürften solche Bedingungen oft anzutreffen sein.

Seit diesem Projekt sind Jahre ins Land gegangen. Zeit genug, ein neues Projekt zu starten: „Das Pegasus-Quadrat“.

Die Idee ist diesmal, nach Deep-Sky-Objekten im Pegasus-Quadrat zu schauen. In diesem Himmelsareal hat es nach Guide8 viele Galaxien, sogar einige Galaxienhaufen. Berichte darüber sind jedoch rar. Grund genug, etwas genauer hinzuschauen.

Was wird in diesem Projekt passieren?

Ich werde in den folgenden Monaten mein Instrumentarium auf dieses Gebiet loslassen. Das sind – neben Ferngläsern, von denen ich mir hier nicht viel verspreche – insbesondere ein 8″ Schmidt-Cassegrain und der 16″ Dobson. Außerdem werde ich sowohl vom Balkon aus als auch unter Landhimmel beobachten. Wenn alles gut geht, wird dann noch die DSLR zum Einsatz kommen. Gerade bin ich dabei, ein neues Objekt auszuprobieren (ca. 450mm Brennweite, f/6).

Tatsächlich ist der Anfang bereits gemacht. Die erste Beobachtung geht bereits auf den Oktober 2005 zurück. Damals beobachtete und zeichnete ich eine Galaxiengruppe. Weiter ging’s am 26. September 2008 mit PGC-, UGC- und LEDA-Galaxien nahe beta Pegasi.

Wie dokumentiere ich?

Es wird Zeichnungen geben. Die Highlights gibt es natürlich hier zu sehen. Gleiches gilt für Photos. Um nicht den Überblick zu verlieren, nutze ich einen Guide-TDF-Datensatz. In diesem sind beobachtete Objekte mit Beschreibungen verzeichnet und werden als Symbole in Guide-Karten angezeigt. So weiß ich auch auf einem neuen Kartenausdruck sofort, welche Galaxien ich bereits beobachtet habe.

An dieser Stelle werde ich über die Fortschritte berichten.

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