Zeitumstellung

Viele reden von der Zeitumstellung. Viel Anekdotisches ist dabei. Es ist Zeit, weitere meiner Gedanken zu äußern, nachdem ich schon mal in Wort (26.10.2008!) und Bild (31.10.2021) gewitzelt habe. Wichtig sind heute: Ortszeit und Gewöhnung.

Gewöhnung

Neulich kam in einem Gespräch auf: Man gewöhnt sich an die Zeit. Egal, wie sie ist.
Da ist was dran. Die Kölner sagen wohl: Es kommt, wie es kommt. So, wie es wird, richtet man sich ein. Das glaube ich schon, so gut kenne ich mich. Andererseits kenne ich noch die Änderung von Ende September der Zeitumstellung auf Ende Oktober in 1996. Während für mich persönlich der Oktober immer nass, grau und vor allem dunkel war, wurde er auf einmal für mich nutzbar! Dass ich im Sommer früher die Uhr zwischen Deutschland und der Schweiz umstellen musste, war aber so – und „natürlich“ für mich.

Ortszeit

Kritischer ist ein Argument, das mir immer wieder zu Ohren kommt: „Die Winterzeit ist die Normalzeit für uns. Nur die ist Natur, also gut für uns“. Mittag sei da um 12h. Das ist so einfach wie falsch. Ortszeit wäre, das im Mittel Mittag um 12h ist. Die Ortszeit ist jedoch bei uns nur „natürlich“ für einen Ort, der auf 15 Grad östlich gilt. Doof, denn das gilt also nur für wenige Orte auf der deutsch-polnisches Grenze. Wir haben also in weiten Teilen der Republik schon eh immer Sommerzeit und niemals Ortszeit!

Tiere kann ich Argument ja diskutieren – aber Ortszeit eher nicht.

Deutschland scheint auch immer besondere Probleme zu haben. Silvesterfeuerwerk und Tempolimit sind so Beispiele.

Ach, da fällt mir ein, was ich auch noch untersuchen könnte: Warum beginnen wir das neue Jahr willkürlich und nicht nach Sonnenstand?

PS: Bitte die Details auf dem Titelbild beachten. Die Uhr zeigt den 1. April zur Uhrzeit 11:11

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