Technik: Okulartasche

In den letzten Monaten kam der 10″er oft bei der visuellen Beobachtung zum Einsatz. Im Foto ist seine schwarze Rockerbox zu erkennen. Ein Problem der visuellen Beobachtung ist in den kalten Monaten: Die Okulare kühlen aus und nach einer Weile kondensiert der Atem auf der Austrittslinse. Damit endet die Beobachtung oftmals ungewollt früh. Doch es gibt Lösungen.

Eine oft genutzte Lösung ist eine Okulartasche. Dazu sind beispielsweise Kamerataschen geeignet. Solch eine Tasche besitze ich, benutze sie jedoch nur zum Transport der Okulare, wenn ich mit dem Auto rausfahre.
Im Feld und auf dem Balkon wiederum stecke ich diejenigen Okulare, die ich am meisten benötige, in die Taschen meiner Jacke. Meist benötige ich drei bis vier Okulare und soviele Taschen habe ich dann auch. Umschlossen von der Jacke und gewärmt durch die Körperwärme bleiben die Okulare lange benutzbar.

Der Haken bei der Balkonbeobachtung ist jedoch: Am 10″er sitze ich oftmals. Durch die Sitzhaltung rutsche mir neulich ein Okular aus der Tasche und klatschte auf den Boden. Zum Glück ist nichts passiert, Okulare sind erfreulich robust.

Aber trotzdem muss das ja nicht sein.

Und so habe ich jetzt ein neues System: Ein Urlaubsmitbringsel ist die neue Tasche. Im Bild ist eine rote Tasche zu sehen. Dies ist eine Kühltasche, wodurch eine gute Wärmeisolation gegeben ist. Diese steht jetzt neben mir auf dem Balkon und enthält die optischen Utensilien, die ich benötige und warm halten will: Okulare und Filter. Das funktioniert bisher sehr gut. Zudem besteht noch die Möglichkeit, die Tasche mit einem USB-Akku-Heizkissen warm zu halten.

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2 Antworten zu Technik: Okulartasche

  1. Roland Schneider sagt:

    Hallo Frank,
    die Lösung mit der Kühltasche für Okulare funktioniert schon viele Jahre bei mir.
    Allerdings sorge ich nicht mit einer Akku-Heizpatrone für Innenwärme, sondern mit einer zu 3/4 mit warmen Wasser gefüllten PET Getränkeflasche.
    Bei Astrotreffen sorgt der Campingkocher fürs Warmwasser, im Garten ist es nicht weit zum Waschbecken.
    Viele Grüße,
    Roland (der mit dem “Celobson”)

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