Neulich: ein Interview …

Reporter: Herr Leiter, Sie sind Hobbyastronom. Was machen Sie denn so?

Ich: Wenn es regnet, dann wälze ich Bücher und überlege, was ich als nächstes beobachten kann.

Reporter: Ahja. Und was machen Sie noch?

Ich: Ach, wenn es regnet, putze ich auch schon mal Optik, zum Beispiel die Okulare.

Reporter: Das ist sicherlich notwendig und einzusehen. Gibt es denn auch anderes?

Ich: Ja klar. Gerade wenn es regnet ist die Zeit soziale Momente gekommen, beispielsweise für einen Blick in die Foren oder einen Besuch des Vereinsabends.

Reporter: Beschäftigen Sie sich denn auch mit dem Himmel direkt?

Ich: Durchaus! Wenn es regnet, dann schaue schon mal in Planetariumsprogrammen oder Google/Sky.

Reporter: Naja, ich meinte eigentlich, so in der Natur, draußen, im Freien, nachts?

Ich: Achso. Nun, wenn es regnet, dann beobachte ich, wie Regentropfen auf der Kuppel der Sternwarte landen, langsam runterutschen, dabei nach und nach zu einem kleinen Rinnsal wachsen und sich dann am Fuße der Kuppel in einer Rinne zu einem beschaulichen Bach sammeln.

Reporter: Ja und wenn es mal nicht regnet?

Ich: Dann schneit es.

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