
Im Sternbild Fuhrmann stehen die drei bekannten offenen Sternhaufen Messier 36 (M36), Messier 37 (M37) und Messier 38 (M38), die ich hier in Wort und Bild vorstellen möchte.
Diese drei Objekte sind lohnende Ziele. Sie sind für ganz unterschiedliche Instrumente geeignet. Beispielsweise passen sie in meinem Fernglas 8×42 in ein einziges gemeinsames Feld. Das ist ein herrlicher Anblick und ich genieße ihn immer mal wieder. Schon als Kind sah ich gern in meinem 10×50 Fernglas zu diesen Objekten und auch im 10×25 gehen sie. Natürlich auch in meinem 20×70. Aber auch im 16-Zoll-Teleskop hat jeder offene Sternhaufen was zu bieten.
Überhaupt ist der Fuhrmann schön, wie dieser Artikel über Flatfieldaufnahmen belegt.
Es ergab sich die Gelegenheit, jeden der offenen Sternhaufen mit dem TV85, einem Bildfeldebener und der 70D abzulichten und ihn visuell zu beschreiben. Hier die Ergebnisse:
Messier 36 (Bildlink)
Visuell: „13mm, 100°Okular: Loch im Zentrum; 30mm, Loch noch deutlicher.“
Messier 37 (Bildlink)
Visuell: „Dichter reichhaltiger Sternhaufen mit hellem ‚Zentralstern‘.”
Messier 38 (Bildlink)
Visuell: „Fadenkreuz: ‚Zentralstern‘ am Kreuzungspunkt zweier gerader, senkrecht aufeinander stehender Sternketten.“
Ich finde: Hinschauen lohnt sich. Und das Sternbild Fuhrmann hat ja noch mehr zu bieten. Die Beschäftigung mit diesen Objekten hat mir eine Idee für das Teleskop in Spanien gegeben.