Asterythms, seit 2008 …

Am 19.07.2008 startete ich mein Projekt „Asterythms“, ein Blog. Zum 10-jährigen möchte ich einige Gedanken festhalten. Dazu gehört eine Liste meiner Favoriten unter den Artikeln der letzten 5 Jahre, doch das ist ein separater Artikel. In dem heutigen geht es um das Blog selbst.

Warum schreibt man ein Blog?

Es gibt wahrscheinlich soviele Beweggründe wie es Blogger gibt. Wobei die Hochzeit des Bloggens schon vorbei zu sein scheint. Aber das ist mir egal. Mein ursprünglicher Antrieb kam aus einer anderen Richtung: in den Neunzigern betreute ich in der AAG Heuchelheim die Vereinszeitung, das „Heuchelheimer Himmelsfähnchen“. Im Anschluss daran, zum Jahrtausendwechsel, hatte ich die Gelegenheit, die Zeitschrift Magellan mitzugestalten. Magellan war genial, denn dort konnte ich Artikel zur Beobachtung von damals noch nicht-katalogisierten Galaxien unterbringen und eine eigene Rubrik betreuen: das Ko(s)mische Allerlei, das die heitere Seite der Astronomie beleuchtete [sic]. In 2008 suchte ich nun eine Möglichkeit, wieder in dieser Richtung aktiv zu sein – aber in dem mir möglichen Umfang und der mir möglichen Geschwindigkeit.

Da schien ein Blog die richtige Lösung zu sein.

Heute kann ich sagen: sie war und ist es!

Bloggen zur Vernetzung

Blogs werden oft betrieben, um lebendige Diskussionen innerhalb des Kommentarbereichs zu führen und durch Verlinkung eine Vernetzung zu erzielen.
Zwar freue ich mich immer über Kommentare (gut, nicht über die Spam-Kommentare, die ich per Software filtern lasse). Bei mir findet die Vernetzung jedoch noch immer stark per E-Mail statt. Über die Jahre habe ich treue Leser gewonnen, mit denen ich zum Teil über den Blog hinaus in Kontakt stehe und Spaß habe. Das hatte ich so nicht erwartet, umso mehr freut es mich natürlich.

Ich weiß auch, dass ich mit einigen Artikel anderen Sternfreunden in Sachfragen weitergeholfen habe. Und das freut mich ebenfalls. Mir macht es Spaß, wenn ich meine Erfahrungen in der Astronomie weitergeben kann.

Die Zukunft

Keine Ahnung, wie lange das Blog weiterlaufen wird. Es ergibt auch wenig Sinn, darüber nachzudenken. Seit Jahren halte ich den Schnitt von etwa einem Beitrag pro Woche. Das ist eine Rate, die gut in mein Leben passt (man muss ja auch noch Geld verdienen, Haushalt führen, usw.). Und solange es passt, mache ich weiter. Es gibt immer etwas zu bloggen … und es sind auch noch nicht alle astronomischen Witze und Gags geschrieben 🙂

Clear Skies,
Frank

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