Der Planetarische Nebel M 1-17

„Aller guten Dinge sind drei“. Und so konnte ich am Abend des 19. März noch einen dritten Planetarischen Nebel sicher beobachten: den Nebel M 1-17, oder auch: PK 228.8+05.3. Dieser PN steht drei Grad nördlich des offenen Sternhaufens Messier 46 und an der Grenze der Sternbilder Puppis und Monoceros (Einhorn).

Mit einer Höhe von 25 Grad über dem Horizont zum Beobachtungszeitpunkt stand das Objekt immer noch recht tief. Die Beobachtung profitierte erheblich von dem guten Wetter, bspw. war Alpha Mon (4te Größe) problemlos mit freiem Auge zu sehen. Dieser Stern steht zwei Grad nördlich des PN.

An der Position des PN ist in der Software GUIDE der Stern GSC 5418 2600 eingetragen, dessen Helligkeit von den Machern des GSC mit 13,5 mag geschätzt wurde (bei einer Schwankung von +/- 0,3 mag würde ich nicht so sehr von einer Messung sprechen). Der PN ist mit einer Größe von 3 Bogensekunden angegeben. Das ist sehr klein.

Zum Einsatz kam ein 10″ Dobson und Okulare mit 6mm, 8mm und 13mm Brennweite, außerdem ein UHC-Filter.

Der PN zeigte sich als stellares Objekt, das sehr stark auf den UHC-Filter anspricht. Beste Sichtbarkeit ergab sich bei 8mm Okularbrennweite.

In der Skizze ist der PN blau markiert. Ein guter Vergleichsstern ist rot markiert, es handelt sich um GSC 5418 2451. Dieser Vergleichsstern ist ohne UHC-Filter deutlich heller als der PN, mit Filter jedoch etwa gleich hell. Eine einfache, sichere Beobachtung eines stellar wirkenden Planetarischen Nebels.

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