{"id":706,"date":"2013-03-19T20:25:21","date_gmt":"2013-03-19T19:25:21","guid":{"rendered":"http:\/\/asterythms.net\/blog\/?p=706"},"modified":"2013-03-19T20:25:21","modified_gmt":"2013-03-19T19:25:21","slug":"joe-bonamassa-18-03-2013-congress-center-hamburg-cch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/asterythms.net\/blog\/?p=706","title":{"rendered":"Joe Bonamassa, 18.03.2013, Congress Center Hamburg (CCH)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/asterythms.net\/blog\/?p=498\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.asterythms.net\/bilder\/2013\/20130318joe.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"178\" \/>Hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/asterythms.net\/blog\/?p=262\">da<\/a> schw\u00e4rmte ich bereits von <a href=\"http:\/\/www.jbonamassa.com\/\">Joe Bonamassa<\/a>. Der begnadete Gitarrist und Musiker ist viel besch\u00e4ftigt, sei es als Studiomusiker (z.B. f\u00fcr John Lord), als Mitglied von Black Country Communion, im Zusammenspiel mit Beth Hart oder als Solomusiker. In letzterer Funktion war er vorgestern, Sonntag den 18. M\u00e4rz 2013 im <a href=\"http:\/\/www.cch.de\">CCH<\/a> zu Gast. Das konnten wir uns nat\u00fcrlich nicht entgehen lassen. Und es hat sich gelohnt!<!--more--><\/p>\n<p>Der Saal 1 des CCH fasst etwa 3.000 Besucher \u2013 und die waren es wohl auch, denn alle Reihen waren gef\u00fcllt mit einem gespannten Publikum. Dieses r\u00e4tselte zun\u00e4chst \u00fcber den B\u00fchnenaufbau: am rechten vorderen Rand standen ein paar Trommeln, ein Piano und ein Stuhl. Der ein oder andere schaute noch schnell auf der Konzertkarte nach einer etwaigen Vorgruppe. Doch kurz nach 20h betraten Joe Bonamassa, Tal Bergman (Schlagzeug) und Arlan Schierbaum (Keyboards) die B\u00fchne und legten mit einem Akustikset los. In diesen stiegen sie mit dem Lied &#8220;Seagull&#8221; von der Platte &#8220;Sloe Gin&#8221; ein. Der Akustikset schuf einerseits in diesem nicht eben kleinen Saal Clubatmosph\u00e4re, brachte andererseits den Abend richtig in Schwung. Selbst nur mit Gitarre und Gesang groovte es m\u00e4chtig, so dass auch die Ziegelsteine in der Wand kurz davor waren zu tanzen. Ganz zu Hamburg passend, wurde in &#8220;Jockey Full of Bourbon&#8221; sogar ein Akkordeon eingesetzt. Nach 5 Liedern endete dieser Teil, doch ohne Pause ging es in den Bandset \u00fcber. In Sekundenschnelle waren die akustischen Instrumente entfernt und &#8220;Dust Bowl&#8221; erklang im gewohnten elektrifizierten Sound. Nun kam auch Bassist Carmine Rojas zum Zuge, der ja schon seit einigen Jahren in der Band ist.<\/p>\n<p>Im Bandset zeigte sich die Bedeutung des neuen Keyboarders, wobei ich nicht wei\u00df, ob er nun dauerhaft Bandmitglied ist. Jedenfalls beherrscht er die Hammondorgel und andere Tasteninstrumente sehr gut, was er bereits auf der letzten Studio-CD \u201e<a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Driving_Towards_the_Daylight\">Driving towards the daylight<\/a>\u201c unter Beweis gestellt hatte. Durch seine weitreichenden M\u00f6glichkeiten konnten einige Songs neu arrangiert werden und gewannen so zus\u00e4tzliche Klangfarbe und Tiefe. Die Gitarre des Meisters kam trotzdem keinesfalls zu kurz.<\/p>\n<p>Die Dynamik, zu der Bonamassa die Band f\u00fchrt, ist grandios. Stellenweise taucht die Band in leise Passagen ab, in denen man h\u00f6ren kann wie ein Plektrum auf die B\u00fchne f\u00e4llt. Wenig sp\u00e4ter und passend im Lied greift wieder die volle Band druckvoll ein. Auf diese Weise werden Emotionen transportiert und werden die in den Texten beschriebenen Gef\u00fchlskapriolen wirklich glaubhaft und greifbar, bspw. in \u201eThe great flood\u201c. Dies ist eine hohe Kunst (\u00fcbrigens auch f\u00fcr die Tontechniker und die PA), die heute leider selten geworden ist. Wer gleichm\u00e4\u00dfige, handylautsprechertaugliche Dauerbeschallung sucht, sollte besser Radio h\u00f6ren \u2013 aber wahrscheinlich taucht Bonamassa deshalb auch selten im Radio auf. Wo wir beim Thema Klang sind: Der Klang des Konzertes bewegte sich vollst\u00e4ndig auf sehr hohem Niveau. Die Instrumente konnten jederzeit akustisch getrennt werden, die Dynamik kam r\u00fcber und am Ende waren die Ohren nicht \u00fcberlastet.<\/p>\n<p>Von der ersten bis zur letzten Minute herrschte eine sehr gute, positive, energie-geladene Atmosph\u00e4re. Dies lag neben der Musik auch an dem einen oder anderen Scherz und die direkte Interaktion mit dem Publikum. Mr. Bonamassa ist eben nicht nur begnadeter Gitarrist, exzellenter Musiker sondern auch Entertainer.<\/p>\n<p>Wer guten Bluesrock mit F\u00e4rbung der 70er Jahre Rockmusik sucht, dem k\u00f6nnen die Auftritte von Bonamassa nur w\u00e4rmstens empfohlen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier und da schw\u00e4rmte ich bereits von Joe Bonamassa. Der begnadete Gitarrist und Musiker ist viel besch\u00e4ftigt, sei es als Studiomusiker (z.B. f\u00fcr John Lord), als Mitglied von Black Country Communion, im Zusammenspiel mit Beth Hart oder als Solomusiker. 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