{"id":334,"date":"2011-12-11T11:50:49","date_gmt":"2011-12-11T10:50:49","guid":{"rendered":"http:\/\/asterythms.net\/blog\/?p=334"},"modified":"2011-12-11T11:50:49","modified_gmt":"2011-12-11T10:50:49","slug":"jupiter-vom-09-12-2011","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/asterythms.net\/blog\/?p=334","title":{"rendered":"Jupiter vom 09.12.2011"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.asterythms.net\/bilder\/2011\/20111209_jup.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright\" title=\"Jupiter 09.12.2011\" src=\"http:\/\/www.asterythms.net\/bilder\/2011\/20111209_jup_t.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"255\" \/><\/a>Leichte Wolken jagen \u00fcber den vom fast Vollen Mond erhellten Nachthimmel, leichter Bodenfrost l\u00e4sst die D\u00e4cher und B\u00e4ume in der Nachbarschaft schon glitzern. An sich eine sehr sch\u00f6ne Szenerie, jedoch weder optimal f\u00fcr visuelle Deep-Sky-Beobachtung noch f\u00fcr Langzeitbelichtungen geeignet.<\/p>\n<p>Daher fotografierte ich Jupiter durch den TV85 in Okularprojektion (15mm) mit der TIS-Kamera, die ich sonst zum Nachf\u00fchren gebrauche. F\u00fcr die Teleskopgr\u00f6\u00dfe und die Bedingungen sind schon einige Details in der Gash\u00fclle von Jupiter zu erkennen. Wenn ich da noch an meine ersten Gehversuche in chemischer Fotografie denke &#8230; Links von Jupiter (am Himmel im Westen, Norden ist in der Aufnahme etwa oben) stehen die beiden galileiischen Monde Io (der Untere) und Ganymed (der Obere).<!--more--><\/p>\n<p>Das Ergebnis ist schon noch ausbauf\u00e4hig, aber dazu m\u00fcsste ich \u00f6fter Planeten fotografieren. Nun, die Zeit wird es bringen. Ein Fortschritt war diesmal, auf den Zenitspiegel zu verzichten und stattdessen mit geradem Strahlengang zu arbeiten. Dazu hatte ich eine weitere Verl\u00e4ngerungsh\u00fclse beschafft. Ein Astronomik IR-Sperrfilter kam zum Einsatz, da insbesondere Jupiter ziemlich deutlich in diesem<br \/>\nLichtbereich strahlt, ohne dabei Details zu zeigen. Die Bildbearbeitung erfolgte mit Giotto und Fitsworks.<\/p>\n<p>Es handelt sich bei meiner TIS um eine monochrome Kamera, Farbbilder sind also nicht aus dem Stand m\u00f6glich. Allerdings erm\u00f6glicht der Einsatz von drei Farbfiltern (rot, gr\u00fcn, blau) und die moderne Rechnertechnik, aus drei gefilterten Aufnahmen ein Farbbild zu schaffen. Dies ist meine erste mit dieser Technik geschaffene Aufnahme, daher bitte ich um etwas Nachsicht &#8211; an sich bin ich f\u00fcr den ersten Versuch schon recht zufrieden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright\" title=\"Jupiter in Farb (09.12.2011)\" src=\"http:\/\/www.asterythms.net\/bilder\/2011\/20111209_rgb.jpg\" alt=\"\" width=\"283\" height=\"226\" \/>Leider musste ich die Filter per Hand wechseln, indem ich jedesmal den Projektionsansatz abnahm und den Filter dann ins OKular schraubte. Das notwendige Neu-Fokussieren ist kein Problem. Ein Problem ist allerdings die entstehende Verdrehung der Rohbilder zueinander. F\u00fcr hochaufl\u00f6sende Aufnahmen ist das nix, da wird wohl ein Filterrad oder -schieber Einzu in meine Ausr\u00fcstung finden m\u00fcssen &#8230;<\/p>\n<p>Die Mondfinsternis gestern war von meinem Standort aus \u00fcbrigens nicht zu sehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leichte Wolken jagen \u00fcber den vom fast Vollen Mond erhellten Nachthimmel, leichter Bodenfrost l\u00e4sst die D\u00e4cher und B\u00e4ume in der Nachbarschaft schon glitzern. An sich eine sehr sch\u00f6ne Szenerie, jedoch weder optimal f\u00fcr visuelle Deep-Sky-Beobachtung noch f\u00fcr Langzeitbelichtungen geeignet. 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