{"id":2098,"date":"2021-03-19T19:37:40","date_gmt":"2021-03-19T18:37:40","guid":{"rendered":"http:\/\/asterythms.net\/blog\/?p=2098"},"modified":"2021-03-19T19:37:40","modified_gmt":"2021-03-19T18:37:40","slug":"der-offene-sternhaufen-messier-93","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/asterythms.net\/blog\/?p=2098","title":{"rendered":"Der offene Sternhaufen Messier 93"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.asterythms.net\/bilder\/2021\/20210319m93.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.asterythms.net\/bilder\/2021\/20210319m93_t.jpg\" alt=\"\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Sternbild &#8220;Achterdeck (des Schiffs)&#8221;, lateinisch: Puppis, steht der offene Sternhaufen Messier 93, der einen Durchmesser von immerhin Zweidritteln des Vollmonddurchmessers besitzt. Das ist beachtlich gro\u00df. Die Sterne sind bis zu 8ter Gr\u00f6\u00dfe hell. Und trotzdem hat dieser Sternhaufen ein Problem.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Zumindest f\u00fcr mich.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem hat sich durch meinen Umzug aus Mittelhessen ins \u00f6stliche Hamburger Umland versch\u00e4rft: Der Sternhaufen steht bei fast -24 Grad Deklination. Daher steigt er nur wenig mehr als 12 Grad \u00fcber den Horizont.<\/p>\n\n\n\n<p>Dank seiner Gr\u00f6\u00dfe und Helligkeit konnte ich ihn an zwei M\u00e4rzabenden 2021 mit dem Fernglas 8&#215;42 sicher als nebliges Fleckchen erkennen. Nat\u00fcrlich brachte das 20&#215;70 noch mehr Klarheit \u00fcber die Natur des Objekts.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Objekt, dass nur so flach \u00fcber den Horizont steigt, hat jedoch das Problem, nur selten auf meiner Beobachtungsliste zu landen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Jahr jedoch habe ich den Sternhaufen am 16. M\u00e4rz fotografiert.<br>Zum Einsatz kam das 105mm Objektiv bei f\/3,5. Die 70D war auf ISO 6.400 eingestellt, die Belichtungszeit der Einzelaufnahmen betrug 10&#8243;. F\u00fcr das Titelbild wurde eine Gesamtbelichtungszeit von 6 Minuten erreicht. Zur Nachf\u00fchrung verwendete ich die StarAdventurer.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><a href=\"http:\/\/www.asterythms.net\/bilder\/2021\/20210319m93einzel.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.asterythms.net\/bilder\/2021\/20210319m93einzel_t.jpg\" alt=\"\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das ebenfalls gezeigte Einzelbild ist etwas nachgedunkelt. Schon darauf ist der offene Sternhaufen leicht zu erkennen. Ebenfalls zu erkennen ist jedoch die Vegetation und Bebauung im Umfeld meiner Wohnung. Die Aufnahme entstand nur 30 Minuten nachdem der Sternhaufen seinen h\u00f6chsten Punkt erreicht hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist f\u00fcr mein Projekt &#8220;250 Planetarische Nebel&#8221; interessant, denn es zeigt, wie eng manche Beobachtungsfenster von Kandidaten sein werden.<br>Ebenfalls interessant daran ist, dass die Sonne im Winter am tiefsten Punkt ihrer Bahn ebenfalls ziemlich genau diese H\u00f6he \u00fcber Horizont hat. Die Tage sind dann wirklich d\u00fcster und d\u00e4mmrig. Die gute Nachricht daran: Hier im Norden bemerke ich das L\u00e4ngerwerden der Tage schon zwischen Weihnachten und Silvester. Das kannte ich aus Mittelhessen so nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Sternbild &#8220;Achterdeck (des Schiffs)&#8221;, lateinisch: Puppis, steht der offene Sternhaufen Messier 93, der einen Durchmesser von immerhin Zweidritteln des Vollmonddurchmessers besitzt. Das ist beachtlich gro\u00df. Die Sterne sind bis zu 8ter Gr\u00f6\u00dfe hell. 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